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Stellungnahme der REN-AG zum Artikel der Westdeutschen Zeitung vom 18.11.2011:
„Schaag: Angst vor neuer Biogas-Anlage“
Link zum Artikel der WZ
Unsachlicher Bericht über den geplanten Bau einer Biogasanlage
Ihr Artikel suggeriert, dass über den Bau einer Biogasanlage entschieden ist und die Bürger hintergangen werden. Das entspricht nicht den Tatsachen. Unser grundsätzlicher Ansatz besteht darin, offen über unsere geplanten Projekte zu informieren. Dabei wenden wir uns zunächst an die unmittelbare Nachbarschaft.
Richtig ist vielmehr, dass wir am Beginn der Planung für eine Biogasanlage stehen. Ein entsprechender Projektierungsvertrag wurde erst in der letzten Woche zwischen dem Eigentümer der Fläche und der ReEnergie Niederrhein AG unterschrieben. Nach der Unterzeichnung wurde vereinbart, dass heute, am Montag, den 21.11.2011 die unmittelbare Nachbarschaft über das Ansinnen eines möglichen Baus einer Gemeinschafts-Biogasanlage informiert wird. Diese Informationsveranstaltung hat zunächst einen allgemeinen Charakter, da zum heutigen Standpunkt noch nicht klar ist, ob eine Biogasanlage aus technischen, wirtschaftlichen und genehmigungsrechtlichen Gründen dort errichtet werden kann. Die Genehmigung ist weder beantragt noch liegt eine Genehmigung vor.
Die Bautätigkeiten, die derzeit auf einer benachbarten Fläche stattfinden, stehen in keinem Zusammenhang mit dem einem eventuellen Bau einer Biogasanlage.
Ihre Leser haben realisiert, dass in Deutschland eine Energiewende beschlossen wurde. Überparteilich besteht Einigkeit, dass dazu ganz wesentlich der Ausbau erneuerbarer Energien vorangebracht werden muss. Sonne, Wind und Biogas spielen dabei parallel eine Rolle. So sollen schon im Jahre 2020, Wind, Wasser, Sonne und Biomasse mit 35 Prozent zum Strommix beitragen.
Dass Sie den Bau von Biogasanlagen mit dem Tod von Menschen in Verbindung bringen und damit Gefahren suggerieren, die bei einer solchen Anlage nicht bestehen, ist vollkommen unangemessen. Den Tod hat die Atomkraft in Fukushima gebracht und die Zerstörung des Klimas erfolgt wesentlich hier und heute durch den Einsatz von Öl und Kohle. Sie verfahren nach dem Motto, keine Veränderung vor „unserer Haustür“.
So können die Dimensionen verrutschen.
Fred Heyer
Vorstand der ReEnergie Niederrhein AG
Nettetal, den 21.11.2011
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Die Niederrheinwerke ReEnergie GmbH,
eine Kooperationsgesellschaft der Niederrheinwerke Viersen GmbH, der Gemeindewerke Grefrath GmbH und der ReEnergie Niederrhein AG haben auf
- 5 Dächern der Viersener Aktien-Baugesellschaft (VAB),
- 7 Dächern der Gemeindewerke Grefrath GmbH,
- dem Dach der Kreisverwaltung Viersen und
- auf der Betriebshalle der Niederrheinwerke Viersen
Photovoltaik-Anlagen von rund 600 kWp errichtet.
Ziel bis Ende 2011 => 1 Megawatt
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Die Aktie der ReEnergie Niederrhein AG
Für unser Unternehmen bedeutet die gerade erfolgte Umwandlung von der GmbH in eine nicht-börsennotierte Aktiengesellschaft eine viel versprechende Weiterentwicklung. Ein Bürgerunternehmen lebt vom Engagement und der Beteiligung möglichst vieler Menschen. Und so bleibt uns die permanente Aufgabe dafür zu werben. Heute möchten wir Sie herzlich ermuntern, an ein Geschenk zu denken, dessen Haltbarkeit über den Tag hinausreicht:
Beteiligen Sie sich an der ReEnergie Niederrein AG, werden Sie Aktionär oder verschenken Sie Beteiligungen an unserem Unternehmen!
Sie zeigen damit ganz persönliches Engagement für den Schutz des Klimas und für ein neues Energiesystem.
Und dies zu Bedingungen, die eine wirtschaftlich gute Entwicklung erwarten lassen.
Verschenken Sie Beteiligungen an der ReEnergie Niederrhein AG!
Mit der Aktie der ReEnergie Niederrhein AG (ren-ag) unterstützen Sie das erste Dienstleistungs- und Bürgerunternehmen für den Ausbau erneuerbarer Energien am Niederrhein. Mit dem Aktienkapital finanziert die ren-ag gemeinsam mit anderen Partnern die Errichtung und den Betrieb von Gemeinschafts-Biogasanlagen, von Nahwärmenetzen, Bürger-Solarkraftwerken und Windenergieanlagen.
Bei den Aktien handelt es sich um Namensaktien. Der Nennwert einer Aktie beträgt 100 Euro und der Ausgabewert 130 Euro. Die Mindestzeichnung liegt bei 5 Aktien zu 650 Euro und einer geplanten Ausschüttung von mindestens 4% p.a.
Während in Mexiko auf der Weltklimakonferenz über ein neues globales Klimaabkommen gerungen wird, wird spürbar deutlich, dass Klima- und Energiepolitik „von oben“ allein nicht erfolgreich sein wird. Wir brauchen ebenso dezentrale Initiativen für eine neue Politik, bei der Kommunen, aktive Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Wissenschaft für eine klimaverträgliche Entwicklung „von unten“ sorgen.
Daran wirken wir mit. Unterstützen Sie uns dabei!
Aktienurkunde der ren-ag
weitere Informationen zur ren-ag Aktie.
Sollten Sie jenseits einer Aktienbeteiligung Interesse für andere Formen der Beteiligung an unserem Unternehmen haben, so empfehlen wir die Investition in so genannte
„Bürgersolardarlehen“ weitere Informationen und „Bioenergiedarlehen“ weitere Informationen.
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Neue Unternehmensform für die ren-ag seit 06.09.2010
Die ReEnergie Niederrhein GmbH hat eine neue Gesellschaftsform erhalten. Die Umwandlung in eine nicht börsennotierte Aktiengesellschaft wurde im Rahmen der Gesellschafterversammlung am 4. Juni 2010 beschlossen. Vorteil der neuen Rechtsform ist eine vereinfachte Kapitalbeschaffung, da der sowohl für die ren als auch für den künftigen Aktionär sehr aufwendige Gang zum Notar entfällt. Interessierte Bürger können die Namensaktien nunmehr direkt bei uns erwerben und sich somit auf schnellem, deutlich unbürokratischerem Wege am Unternehmen beteiligen.
Der Nennbetrag je Aktie beträgt 100 Euro. Gezeichnet wird sie ab mindestens 5 Namensaktien (Stammaktien) zu einem Ausgabekurs von je 130 Euro. Lag die bisherige Gesellschafteranlage bei mindestens 2.750 Euro, kann man jetzt schon Aktionär ab 650 Euro werden. Eine Kapitalerhöhung von 510.000 Euro ist ebenfalls beschlossen. Damit stehen Bürgern und interessierten Unternehmen weitere 5.100 Namensaktien zur Verfügung.
Erste Pressemitteilungen zur Umwandlung der ren:
Artikel der Rheinischen Post, Herr Peters vom 16.06.2010
Artikel der Rheinischen Post vom 16.06.2010
Artikel der Grenzland Nachrichten vom 17.06.2010
Artikel der Westdeutschen Zeitung vom 21.06.2010
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