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space Militärflughafen Elmpt

Das umfassendste Projekt der REN-AG ist mit der Konversion des Militärflughafens Elmpt zum „Park für Erneuerbare EnergienElmpt“ verbunden. Ausgehend von der Projektkonzeption und Entwicklung durch die REN-AG, wird die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft mit regionalen Energieversorgern zur weiteren Entwicklung vorbereitet.

Zweck der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) ist die Errichtung eines ReEnergie Parks (Wind-, Solarenergie und Biomasse) auf dem ehemaligen britischen Militärflughafen Elmpt.
Was den genauen Zuschnitt des Projekts betrifft, wird dieser von mehreren Faktoren abhängen. Zum Einen von der weiteren Entwicklung des Erneuerbare Energien Gesetzes, zum Anderen von Fragen des Natur- und Umweltschutzes. So zeichnet sich bereits ab, dass Freiflächenanlagen für die Photovoltaik kleiner ausfallen werden, als ursprünglich von der REN-AG angedacht. Gleichwohl ist je nach Ausführung des Projekts an eine Investitionssumme zwischen 50 und 100 Millionen Euro gedacht.

Wann mit dem Projekt begonnen werden kann, hängt vom Abzug der britischen Armee ab. Dieser kann bereits 2014 erfolgen, wird aber spätestens im Jahr 2016 abgeschlossen sein. Im Anschluss daran ist mit einer Ausschreibung der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) zu rechnen, die sich im Auftrag des Bundes um die Nachnutzung ehemaliger Militärflächen kümmert.

Aus der Arbeitsgemeinschaft soll später – bei Zustandekommen des Projekts - eine Betreibergesellschaft entstehen. Schon im Januar 2012, als ein erstes Treffen mit Energieversorgern (Stadt- und Gemeindewerken), regionalen Banken und der Kommune Niederkrüchten zur Präsentation unseres Konzepts stattfand, zeigte sich ein großes Interesse an diesem Projekt. In Folge zeichneten diverse Stadtwerke eine Absichtserklärung (Letter of Intend) zwecks weiterer Kooperation. Die REN-AG legte bei einem Folgetreffen einen Vertragsentwurf für eine zu gründende Arbeitsgemeinschaft vor. Nach der Diskussion erfolgt nunmehr eine Überarbeitung bis Ende April. Ziel ist, am 9. Mai die Arbeitsgemeinschaft zu gründen und damit den Kreis der Projektpartner festzulegen.

Der Gemeinde Niederkrüchten wird dabei ein Beobachterstatus eingeräumt, der eine spätere direkte Beteiligung ermöglicht. Als ausgesprochen positiv kann bewertet werden, dass die Gemeinde Niederkrüchten und der Rat der Gemeinde den Vorstellungen des REN-AG Konzeptes positiv gegenübersteht. Der Beschluss des Rates sieht explizit die Nutzung des Geländes für Erneuerbare Energien im Einklang mit Natur- und Umweltschutz, sowie eine Errichtung eines Gewerbegebietes vor. Andere Formen der Nutzung werden ebenso eindeutig abgelehnt. Diese Entscheidung deckt sich in erheblichem Maße mit dem bereits 2009 von der REN-AG im Rat präsentierten Vorschlag zur Nachnutzung des Geländes.

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